Unser Austausch in Salerno
Vom 21. bis zum 26. September waren wir im Rahmen unseres Schüleraustauschs in Salerno. Der Austausch fand zwischen dem Wahlpflichtkurs Italienisch der 10. Klasse am Hildegard-Wegscheider-Gymnasium in Berlin und der Alfano Primo Schule in Salerno statt.
Wir kamen am Flughafen in Neapel an und fuhren von dort mit einem Shuttlebus nach Salerno. Auf der Fahrt konnten wir den Sonnenuntergang sehen. In Salerno angekommen, warteten unsere Austauschpartner und ihre Eltern bereits vor dem Bus auf uns. Nach einer kurzen Begrüßung fuhren wir mit unseren Gastfamilien zu ihnen nach Hause und aßen dort gemeinsam zu Abend. Noch am selben Abend fand das Stadtfest zu Ehren des Stadtpatrons San Matteo statt. Viele Menschen aus Salerno waren an der Promenade versammelt. Es wurde Musik gespielt, getanzt und gesungen, während alle auf das Feuerwerk warteten. Schließlich begann das etwa zehnminütige Feuerwerk, das wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern anschauten. Danach gingen wir mit unseren Gastfamilien wieder nach Hause.
Am nächsten Morgen frühstückten wir in unseren Familien und gingen danach in die Schule. Dort wurden wir in der Aula bei einem offiziellen Empfang begrüßt. Neben unseren Austauschpartnern und den Lehrkräften waren auch viele weitere Schülerinnen und Schüler sowie wichtige Personen aus dem Bereich der deutsch-italienischen Beziehungen anwesend. In mehreren Reden wurde über den Austausch, das gemeinsame Programm und die Bedeutung der deutsch-italienischen Zusammenarbeit gesprochen.
Danach konnten wir in verschiedene Unterrichtsstunden hineinschauen und einen Eindruck davon bekommen, wie der Schulalltag in Italien abläuft. So konnten wir sehen, wie der Unterricht dort organisiert ist und wie sich die italienische Schule von unserer in Berlin unterscheidet. Anschließend gingen wir zurück zu unseren Gastfamilien und aßen gemeinsam zu Mittag.
Um 15 Uhr trafen wir uns wieder im Zentrum von Salerno. Dort besichtigten wir den Dom von Salerno und erfuhren mehr über ihre Geschichte und ihre Bedeutung für die Stadt. Danach hatten wir noch Zeit gemeinsam durch das Zentrum zu gehen und Salerno weiter kennenzulernen.
An einem weiteren Tag fuhren wir mit dem Zug nach Paestum. Dort bekamen wir eine Führung durch die archäologische Stätte und konnten die antiken Ausgrabungen besichtigen. Dabei erfuhren wir mehr über die Geschichte und die Bedeutung des Ortes. Anschließend gingen wir in der Nähe noch ein Eis essen und fuhren danach weiter zu einem nahegelegenen Strand. Dort verbrachten wir einige Zeit am Meer, genossen die Sonne und gingen auch schwimmen.
An nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Vietri. Dort besuchten wir einen Keramik-Workshop. Gemeinsam mit unseren Austauschpartnern durften wir eine eigene Kachel gestalten und sie nach unseren Vorstellungen bemalen. Anschließend gingen wir gemeinsam an einen schönen Strand.
Am Donnerstag fuhren wir gemeinsam mit unseren Lehrern mit der Fähre nach Amalfi. Die Fahrt dauerte ungefähr eine Stunde wir konnten dabei den wunderschönen Ausblick auf die Stadt aufnehmen. In Amalfi besichtigten wir zunächst die Kathedrale. Dort erfuhren wir mehr über ihre Geschichte und konnten uns die verschiedenen Bereiche der Kathedrale ansehen. Anschließend hatten wir Freizeit und konnten Amalfi auf eigene Faust erkunden. Einige gingen Pasta essen oder holten sich ein Eis, während andere zum Strand gingen und dort die Aussicht genossen. Später verbrachten wir noch etwas Zeit am Strand, bevor wir mit der Fähre zurück nach Salerno fuhren. Am Abend gingen einige von uns noch gemeinsam essen.
Während der Woche konnten wir viel vom italienischen Alltag mitbekommen und unsere Austauschpartner und ihre Familien besser kennenlernen. Besonders angenehm war, dass unsere Austauschpartner sehr offen und freundlich waren. Sie waren interessiert daran mit uns Zeit zu verbringen, sich mit uns auszutauschen und uns ihre Stadt und ihren Alltag zu zeigen. Dadurch haben wir uns schnell wohlgefühlt.
Insgesamt war der Austausch eine sehr schöne Erfahrung. Wir konnten viel über die italienische Kultur und den alltäglichen Schulalltag der Schülerinnen und Schüler in Italien lernen. Während des Austausches haben wir uns sehr willkommen gefühlt. Die italienischen Schüler waren offen freundlich und warmherzig uns gegenüber was den Austausch zu einer sehr, bereichernde Erfahrungen gemacht hat.
Durch das Schöne und vielfältige Programm konnten wir nicht nur einen sehr schönen Ort entdecken, sondern auch tolle neue Menschen kennen lernen und Freundschaften schließen.

