Fehlzeiten und Entschuldigungen

Pflicht zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme am Unterricht
Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen aktiv teilzunehmen. (Vgl. Schulgesetz vom 26.01.2004, § 46, Rechte und Pflichten der Schülerinnen und Schüler). Die Hildegard-Wegscheider-Oberschule legt großen Wert darauf, dass dieser Verpflichtung gewissenhaft und aufgeschlossen entsprochen wird.

Sanktionen bei mehrfachem unentschuldigten Fehlen
Ein mehrfaches unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht ist als nachhaltige  Beeinträchtigung der ordnungsgemäßen Unterrichts- und Erziehungsarbeit anzusehen und kann u.a. die Verhängung von Ordnungsmaßnahmen nach sich ziehen (Vgl. Schulgesetz vom 26.01.2004, § 63 (1)).

Entschuldigungspflicht
Bei Schulversäumnisse wegen Krankheit oder sonstiger unvorhergesehener triftiger Gründe sind die Erziehungsberechtigten verpflichtet, am ersten Tag des Fernbleibens mündlich und spätestens am dritten Tag auch schriftlich die Schule in Kenntnis zu setzen. Z.B. muss ein am Montag fehlender Schüler bis zum Mittwoch der Woche (Poststempel vom Dienstag) der Schule eine schriftliche Entschuldigung zukommen lassen. Volljährige Schüler übernehmen diese Verpflichtung selbst.
Bei Klausuren und Prüfungen hat er oder sie die Prüfungsunfähigkeit unverzüglich nachzuweisen.
Bei Prüfungsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen ist spätestens am dritten Tag nach dem 1. Fehltag ein ärztliches Attest vorzulegen.

Atteste
Wird eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt, so darf diese nur im Ausnahmefall rückdatiert  den  Beginn der Schulbesuchunfähigkeit bescheinigen, und dieses auch nur bis zu zwei Tagen (schr. Mitteilung der Ärztekammer Berlin v. 06.12.1995). Atteste, die nicht fristgerecht vorgelegt werden oder die länger als zwei Tage rückdatiert die Schulbesuchsunfähigkeit bescheinigen, können nicht akzeptiert werden.

Auferlegung einer Attestpflicht
Die Schulleitung bzw. die Tutorin/der Tutor können in begründeten Fällen von einer Schülerin/einem Schüler verlangen, jede durch Krankheit verursachte Fehlzeit durch ein Attest zu erklären. Die einmal auferlegte „Attestpflicht“ gilt bis zum Widerruf durch die Schulleitung bzw. die Tutorin/den Tutor.

Fehlzeiten bei Klausuren (GO)
Bei Fehlzeiten bei einer Klausur ist ein ärztliche Attest vorzulegen. Fehlt eine Schülerin / ein Schüler bei einer Klausur oder einer angekündigten Lernerfolgskontrolle (KSL) wegen Krankheit, so kann unsere Schule das Schulamt auffordern, sie/ihn amtzsärztlich untersuchen zu lassen. Legt der Schüler ein privatärztliches Attest vor, so entfällt damit die Verpflichtung, beim Amtsarzt vorstellig zu werden (Vgl. AV-Schulpflicht Nr. 12 (4)).

Fehlen in Sportkursen (GO)
Sportkurse brauchen im Kurssystem der gymnasialen Oberstufe im Allgemeinen zwar nicht in die Gesamtqualifikation eingebracht werden, ihre Belegung ist aber Pflicht, d.h. „0 Punkte“ in einem Sportkurs ziehen automatisch den Rücktritt in den folgenden Schülerjahrgang nach sich, sofern der Rücktritt möglich ist.
Kann eine Schülerin/ein Schüler aus Krankheitsgründen generell nicht am Sportunterricht teilnehmen, so entfällt die Belegverpflichtung. In diesem Falle muss ein amtsärztliches Gutachten eingeholt werden, das der Schule vorgelegt wird.

Gehäufte Fehlzeiten in Pflichtkursen (GO)
Führen gehäufte Fehlzeiten in einem Pflichtkurs (also auch einem Sportkurs ohne vorliegende amtsärztliche Sportbefreiung und ggf. „Ersatzregelung“ durch den pädagogischen Koordinator) dazu, dass der Kurs nicht beurteilt werden kann, so muss die Schülerin/ der Schüler auch in diesem Fall zurücktreten, da der Kurs als nicht belegt gilt.