Fehlzeiten und Beurlaubungen

Vordruck Entschuldigung Beurlaubung

Merkblatt Fehlzeitenerfassung

Fehlzeiten im Kurssystem

08/18

Allgemeine Vorgaben

Die Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme an den belegten Kursen der Qualifikationsphase sowie den sonstigen verbindlichen schulischen Veranstaltungen bis zu deren regulärem Ende verpflichtet. Werden für das Fernbleiben vom Unterricht oder für das Nichterbringen von Leistungen Gründe genannt, die von der Schülerin oder dem Schüler nicht zu vertreten sind, so sind diese unverzüglich darzulegen.

Bleibt eine Schülerin/ein Schüler dem Unterricht in der Qualifikationsphase aus von ihr/ihm nicht zu vertretenden Gründen fern, so sind diese der Schule unverzüglich mitzuteilen. Das heißt, wie in der Sekundarstufe I ist das Sekretariat am Morgen der Erkrankung telefonisch über das Fehlen zu benachrichtigen. Dauert die Erkrankung länger als drei Tage, ist dies der Schule schriftlich mitzuteilen. Am Tag der Rückkehr in den Unterricht erhält der Tutor unaufgefordert eine schriftliche Begründung für das Fernbleiben über den betreffenden Zeitraum bzw. ein ärztliches Attest (s.u.). Gleiches gilt für eine bzw. mehrere versäumte Fehlstunden.

Wichtig: Die Entschuldigungspflicht liegt beim Schüler, bei nicht-volljährigen Schülerinnen bzw. Schülern bei den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten!

Bei absehbaren Fehlzeiten, insbesondere, wenn sie nicht durch Krankheit oder ärztliche Behandlung entstehen, ist rechtzeitig (!), d.h. mindestens drei Tage im Voraus, ein Antrag auf Beurlaubung beim Tutor bzw. bei der Tutorin einzureichen. Liegt die gewünschte Beurlaubung unmittelbar vor oder nach Ferien, ist der Antrag bei der Schulleitung einzureichen.

Attestpflicht

Die Schulleitung bzw. der Tutor/die Tutorin kann in begründeten Fällen von einer Schülerin/einem Schüler verlangen, jede durch Krankheit verursachte Fehlzeit durch ein Attest zu belegen. Die einmal ausgesprochene Attestpflicht gilt bis zum Widerruf durch die Schulleitung bzw. den Tutor/die Tutorin.

Fehlen bei Klausuren

Fehlt eine Schülerin/ein Schüler bei einer Klausur oder einer (angekündigten) Lernerfolgskontrolle wegen Krankheit, so muss innerhalb von drei Unterrichtstagen nach dem versäumten Klausur- bzw. Lernerfolgskontrolltermin ein Attest oder ein entsprechender Nachweis in der Schule eingegangen sein (vgl. hierzu VO-GO in der Fassung vom 16.8.2017, §3(3) ).

Fehlen in Sportkursen

Sportkurse sind im Kurssystem der gymnasialen Oberstufe nicht einbringpflichtig, wohl aber belegpflichtig, d. h. 0P in einem Sportkurs ziehen automatisch den Rücktritt in den folgenden Schülerjahrgang nach sich, wenn ein solcher Rücktritt überhaupt noch möglich ist. Die Belegverpflichtung entfällt, wenn die Schülerin/der Schüler aus Krankheitsgründen nicht am Sportunterricht teilnehmen kann. Dazu ist ein amtsärztliches Gutachten einzuholen, das der Schule vorgelegt wird. Führen dauernde Fehlzeiten im Sportkurs – ohne dass der Schule eine amtsärztliche Sportbefreiung vorliegt – dazu, dass der Sportlehrer/die Sportlehrerin den Schüler/die Schülerin nicht beurteilen kann, so hat dieses „o.B.“ (ohne Bewertung) keine sportbefreiende Wirkung, d. h. die Schülerin/der Schüler muss auch in diesem Fall zurücktreten, da der Kurs als nicht belegt gilt.

Atteste

Der Schule vorgelegte ärztliche Atteste dürfen nur im Ausnahmefall rückdatiert den Beginn der Schulunfähigkeit bescheinigen, und dieses auch nur bis zu zwei Tagen (schriftliche Mitteilung der Ärztekammer Berlin vom 6.12.1995). Ein nicht fristgerecht eingereichtes Attest wird von der Schule nicht akzeptiert, es sei denn, das verspätete Einreichen ist nachweislich nicht vom Schüler verursacht worden.