Anne Frank Tag am HWG

Im Rahmen von Schule ohne Rassismus und in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum Berlin haben sich Schülerinnen und Schüler des HWGs (koordiniert von Frau Bartholomäus) am 12. Juni – Anne Franks Geburtstag – mit dem Leben und Leiden des Mädchens auseinandergesetzt und am bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus teilgenommen, um sich aktiv für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen.

In diesem Jahr wäre Anne 90 Jahre alt geworden, weshalb ihre Biographie im Mittelpunkt des Aktionstages stand. So haben sich verschiedene Klassen (8xn mit Frau Gnausch, 8b mit Frau Holstein und 9a mit Frau Dicke) eine Plakatausstellung in der Aula angeschaut und dazu Fragen beantwortet, diskutiert oder Erklärfilme gedreht. Die Klasse 6xn hat sich mit Frau Gediga und Herrn Menzel auf den Weg ins Anne Frank Zentrum gemacht, um sich dort in einem Workshop mit dem Thema zu beschäftigen.  Der Leistungskurs Geschichte und die 10b haben mit Herrn Greinke und Frau Ziesemer ein gemeinsames Projekt zum Thema ‚Ferdinand Sauerbruch – ehren(s)werte Figur?‘ durchgeführt. Außerdem haben die Klassen 8a und 9xn mit Frau Esders eine Lesung aus dem Tagebuch der Anne Frank veranstaltet, die den Schülerinnen und Schülern ganz persönliche und tiefgehende Eindrücke in das Leben des Mädchens bot.

Bericht vom Landestreffen der Aktivengruppen

Vor einiger Zeit besuchten wir, einige Mitglieder des Courage-Teams unserer Schule, das Landestreffen der Aktivengruppen, welches einmal im Jahr von der Berliner Landeskoordination ausgerichtet wird. Auf diesen Landestreffen begegnen sich Schülerinnen und Schüler von allen Berliner Courage-Schulen und tauschen sich über aktuelle Projekte und Themen aus, sodass vor allem neuere Schulen, so wie unsere, meist viel Anregung für neue Projekte erhalten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Landeskoordination schlugen viele Schülerinnen und Schüler Themen für Gesprächsrunden vor, die im Anschluss stattfinden sollten. In diesen Runden diskutierten die Schülerinnen und Schüler die Themen und tauschten sich über Projekte, die zu diesen veranstaltet wurden, aus. So lernten wir, wie andere Schulen die Projekte in den Schulalltag integrieren und wie sie diese in Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Schülern durchführen. Es bildeten sich Gruppen zu Themen wie Mobbing, Rassismus, LGBTQ und „Fridays for Future“.

Es fanden insgesamt zwei Diskussionsrunden statt, in denen alle vorgeschlagenen Themen in Kleingruppen behandelt wurden. Zum Abschluss des Landestreffen stellten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse vor, so wurden Projektideen, Anregungen und mögliche Probleme bei der Durchführung neuer Projekte vorgestellt, und anschließend fand das Landestreffen sein Ende.

Sina Sachse

Schule ohne Rassismus: Projekttag der Klasse 8a

Am Donnerstag, den 9. Mai 2019, hat sich die Klasse 8a im Rahmen von ‚Schule ohne Rassismus‘ mit den Themen Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt. Mit drei Teamerinnen vom ‚Netzwerk für Demokratie und Courage‘ hat die Klasse den Projekttag ‚Alles nur Bilder im Kopf?‘ durchgeführt und sich die Frage gestellt, wie Rassismus in der Gesellschaft verbreitet ist und alltäglich reproduziert wird und was wir dagegen tun können. Mit Bildern, Filmen und Rollenspielen sollten die Schülerinnen und Schüler die Ursachen von Rassismus und Diskriminierung erkennen, für die Auswirkungen dieser sensibilisiert werden und natürlich Möglichkeiten couragierten Handelns gegen Rassismus aufgezeigt bekommen. Es war ein informativer, interessanter und intensiver Tag!

Rap-Workshop Schule ohne Rassismus

Nach dem vollen Erfolg des Workshops der Klasse 8a durfte sich eine Woche später auch die 9xn an den Mics probieren – mit viel Eifer und Talent jonglierten sie mit Beats, Worten und Reimen. Entstanden sind hierbei tolle und beeindruckende Texte über verschiedenste Themen, die dann vorgerappt wurden. Zum Abschluss stellte Matondo sein Können bei einem Freestyle unter Beweis, der alle ins Staunen versetze. Danke für den tollen Tag!